Montag, 1. Dezember 2008

Sophie Marceau — Vita

Sophie Marceau

Die junge Sophie Maupu – so lautet ihr Geburtsname – wuchs am Stadtrand von Paris (Gentilly) auf. Ihre Eltern waren einfache Leute, die Mutter war Verkäuferin, der Vater Lastwagenfahrer. Sie hatte mit der Schauspielerei nichts am Hut, bis sie sich mit 13 Jahren bei Regisseur Claude Pinoteau vorstellte. Dieser suchte nach einer passenden Besetzung für die Rolle der Vic in seinem Werk La Boum €“ Die Fete im Jahr 1980. Dieser Film gilt heute als Kult und Vorgänger sämtlicher Teenie-Filme. Sophie setzte sich gegen eine Vielzahl an Mitbewerbern durch und bekam die Hauptrolle. Mit ihrem Debüt erreichte sie sofort ein Millionenpublikum und avancierte zum Teenager-Idol

Nicht lange dauerte es nach dem durchschlagenden Erfolg, bis Teil 2 gedreht wurde, La Boum – Die Fete geht weiter. Für ihren Auftritt erhielt Sophie den Cäsar als das größte Talent im französischen Film. Dass sie aber schon in jungen Jahren keine hübsche Marionette der Filmindustrie sein wollte, bewies Sophie, indem sie sich aus ihrem Vertrag mit Gaumont herauskaufte – für eine Million Francs. Nicht leicht war es für Sophie, von ihrem Image als Vic in La Boum loszukommen.

Liebe und Gewalt war ein Drama, an das sich die erst sechzehnjährige Sophie Marceau als Verkörperung einer Prostituierten wagte. Der Regisseur Andrzej Zulawski war bei den Dreharbeiten offensichtlich nicht nur von Sophie Marceaus schauspielerischer Leistung angetan. Obwohl der Pole, der in der Ukraine zur Welt kam, knapp 26 Jahre älter ist, verliebten sich die beiden ineinander und wurden ein Paar. Heute haben sie einen gemeinsamen Sohn namens Vincent, der 1995 geboren wurde. Sie wurde in der Folge durch ein paar Erotikfilme ihres Partners Andrzej Zulawski zum Sexsymbol. Unter anderem war sie in Meine Nächte sind schöner als Deine Tage zu sehen. Sophie Marceau glitt aber nicht in die düsteren Gefilde der Branche ab, sondern schaffte den Imagewechsel zur anerkannten und ernsthaften Schauspielerin. Sie war in Filmen wie dem Historiendrama Revolution und Leidenschaft, in D€™Artagnans Tochter und in Jenseits der Wolken zu sehen und erreichte internationale Aufmerksamkeit.

Die Schönheit war nicht immer ein Vorteil für Sophie. Wie so oft bei gut aussehenden Schauspielerinnen wurde auch bei ihr das Talent oft unterschätzt. Doch die Steine, die ihr in den Weg gelegt wurden, kickte sie beharrlich zur Seite, so dass sie 1995 an der Seite von Mel Gibson in Braveheart auch Hollywood erobern konnte. Ein weiterer kommerzieller Hit war ihre Rolle in James Bond 007 €“ Der Morgen stirbt nie. Im gleichen Jahr war sie außerdem in der Komödie Ein Sommernachtstraum zu sehen. Eine Top-Schauspielerin wie die attraktive Französin schreckt aber auch vor Weltliteratur nicht zurück: Ob in der Verfilmung von Tolstois Anna Karenina (1997) oder Shakespeares Ein Sommernachtstraum (1999), Sophie Marceau hat bewiesen, dass Schönheit und Können vereinbar sind.

Filmografie

Die wichtigsten Filme im Überblick:

2005

Anthony Zimmer

2003

Alex & Emma

1999

Get the Dog – Verrückt nach Liebe

1999

Ein Sommernachtstraum

1999

James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug

1997

Anna Karenina

1997

Verborgenes Feuer

1995

Braveheart

1995

Jenseits Der Wolken

1994

D'Artagnans Tochter

1993

Fanfan und Alexandre

1988

Die Studentin

1986

Abstieg zur Hölle

1985

Der Bulle von Paris

1982

La Boum 2 - Die Fete geht weiter

1980

La Boum - Die Fete - Eltern unerwĂĽnscht

 

TV-Auftritte

zur Zeit keine Sendungen.

Eltern & Geschwister

Mutter
keine näheren Informationen

Vater
keine näheren Informationen

Geschwister
keine

Star-Tipp
Haley Osment
Links zu Sophie Marceau

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