Montag, 1. Dezember 2008

Bette Midler — Vita


Bette Midler (geboren am 1. Dezember 1945 in Honolulu, Hawaii) ist eine US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin.

Leben

Die bereits als Jugendliche an Gesang interessierte Midler wuchs auf Hawaii auf und kam in den 1960er Jahren nach New York. Sie bekam eine Rolle am Broadway im Musical Anatevka und sang zugleich in diversen Night Clubs gemeinsam mit Barry Manilow Comedy-orientierte Programme, die schnell zu Geheimtips in der New Yorker Szene wurden. 1972 konnte sie dann ihr erstes Album veröffentlichen, das auf ihrer Bühnenshow basierte und für das sie ihre erste Goldene Schallplatte erhielt.

Die 1970er Jahre waren geprägt von erfolgreichen Alben und verrückten Bühnenshows, die sie zu einem Enfant terrible des amerikanischen Showbusiness machten. 1979 erhielt nach kleineren Filmarbeiten ihre erste Hauptrolle in dem Film The Rose, der das Leben und die Karriere von Janis Joplin fiktiv nachzeichnete. Sie wurde für diese Rolle für den Oscar nominiert und der von ihr gesungene Titelsong des Film wurde zu einem Top Ten Hit in den USA. Außerdem erhielt sie den Golden Globe für diesen Film.

1980 wurde ihre Bühnenshow Divine Madness verfilmt und sie veröffentlichte erfolgreich das Buch A View from a Broad. Der Einblick hinter die Kulissen wurde ein Bestseller.

Seit Mitte der 1980er Jahre war sie dann häufiger in Filmen zu sehen, was auch den Verkauf ihrer Alben weiter forcierte. 1989 erreichte die Single 'Wind beneath my Wings' aus dem Soundtrack zum Film 'Beaches' Platz Eins der US-Charts und wurde "Record of the Year" bei den Grammy Awards 1991.

Bette Midler ist seit 1984 mit dem Schauspieler Martin von Haselberg verheiratet und seit 1986 Mutter der gemeinsamen Tochter Sophie.

Am 20. Februar 2008 startet ihre Show im Colosseum des Caesar's Palace Hotels in Las Vegas. Midler folgt dort auf Celine Dion. Geplant sind zunächst jeweils 100 Shows in 2008 und 2009 (Celine hatte je 160)

Auszeichnungen

Bette Midler wurde im Laufe ihrer Karriere insgesamt sechsmal mit dem Comedy Award ausgezeichnet. Sie erhielt darüber hinaus drei Emmy Awards und dreimal den Golden Globe.

Für ihre musikalischen Arbeiten erhielt sie viermal einen Grammy Award.

Für den Academy Award (Oscar), wurde sie zweimal nominiert: 1980 für "The Rose" und 1992 für "For the Boys".

Diskografie

  • 1972 — The Divine Miss M. (Soundtrack)
  • 1973 — Bette Midler
  • 1976 — Songs for the New Depression
  • 1977 — Broken Blossom
  • 1977 — Live at last
  • 1979 — The Rose (Soundtrack)
  • 1979 — Thighs and Whispers
  • 1980 — Divine Madness
  • 1983 — No Frills
  • 1985 — Mud will be flung tonight
  • 1988 — Beaches (Soundtrack)
  • 1990 — Some People's Lives
  • 1991 — For the Boys (Soundtrack)
  • 1993 — Gypsy (Soundtrack)
  • 1995 — Bette of Roses
  • 1998 — Bathhouse Betty
  • 2000 — Bette
  • 2003 — Bette Midler sings the Rosemary Clooney Songbook
  • 2005 — Bette Midler sings the Peggy Lee Songbook
  • 2006 — Cool Yule (Weihnachts-CD)

Filme

  • 1979: The Rose — Regie: Mark Rydell (mit Alan Bates und Harry Dean Stanton)
  • 1982: Verhext — Regie: Don Siegel (mit Ken Wahl)
  • 1986: Zoff in Beverly Hills — Regie: Paul Mazursky (mit Nick Nolte, Richard Dreyfuss und Little Richard)
  • 1986: Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone — Regie: David Zucker (mit Danny DeVito)
  • 1987: Nichts als Ärger mit dem Typ — Regie: Arthur Hiller (mit Shelley Long und Peter Coyote)
  • 1988: Zwei mal Zwei — Regie: Jim Abrahams (mit Lily Tomlin)
  • 1988: Beaches – Freundinnen — Regie: Garry Marshall (mit Barbara Hershey)
  • 1990: Stella — Regie: John Erman (mit John Goodman)
  • 1991: Ein ganz normaler Hochzeitstag — Regie: Paul Mazursky (mit Woody Allen)
  • 1991: For the Boys — Regie: Mark Rydell (mit James Caan und George Segal)
  • 1993: Hocus Pocus — Regie: Kenny Ortega (mit Sarah Jessica Parker)
  • 1993: Gypsy — Regie: Emile Ardolino
  • 1996: Der Club der Teufelinnen — Regie: Hugh Wilson (mit Goldie Hawn, Diane Keaton und Maggie Smith)
  • 1997: Noch einmal mit Gefühl (That Old Feeling) — Regie: Carl Reiner
  • 2000: Fantasia 2000
  • 2000: Der Fall Mona — Regie: Nick Gomez (mit Danny DeVito und Jamie Lee Curtis)
  • 1999: Ist sie nicht großartig? — Regie: Andrew Bergman (mit John Cleese)
  • 2004: Die Frauen von Stepford — Regie: Frank Oz (mit Nicole Kidman, Matthew Broderick, Glenn Close und Christopher Walken)
  • 2007: Then She Found Me

 

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Basierend auf "Filmschauspieler" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia unter der GNU-FDL. Liste der Autoren.[Stand 30.09.2007]

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