August Diehl — Vita
»Sagen wir lieber von Null auf 50«
August Diehl zu seinem überragenden Erfolg in Hans-Christian Schmids Computer-Thriller »23« im Jahr 1999. Bisweilen wird dem Jungstar der Rummel um seine Person etwas viel. Von der Schauspielschule gings direkt auf die Leinwand, für seine erste Rolle in besagtem Film erhielt August sogleich den Deutschen Filmpreis in Gold als bester Hauptdarsteller. Er erhielt ebenfalls den Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsdarsteller
Als Sohn des Schauspielers Hans Diehl gilt August als eines der großen heranwachsenden Schauspieltalente und brachte das Kunststück fertig, parallel zu seiner Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« gleichzeitig auf Leinwand und Bühne Aufsehen zu erregen.
»Ich habe auch sehr viel Glück gehabt. Ich kenne viele Schauspieler aus meinem Jahrgang, die mit mir studiert haben und nicht weniger Talent hatten aber weniger Glück.«
Daher gönnt sich der Nachwuchsschauspieler auch öfters einmal eine Auszeit. Er weiß, wie man mit Erfolg umgehen muss. Nach »23« folgten zwei Kurzfilme und eine Nebenrolle in Egon Günthers geflopptem Kinofilm »Die Braut« im Jahr ebenfalls 1999. Das Theaterspielen ist Diehl auch sehr wichtig. Bereits in den Jahren vorher trat er in Peter Zadeks »Gesäubert« in Hamburg, in Berlin und bei den Wiener Festwochen sowie in Michael Gruners »Das Leben ein Traum« am Stadttheater Dortmund auf.
Sein Vater Hans Diehl habe ihn von Kindheit an beeinflusst, heißt es weiter. Er war ebenfalls Schauspieler, beispielsweise in »Familie Semmeling«. August Diehl hat sich schon immer für das Theater interessiert, hat bei Produktion und Probe gerne zugeschaut. Vieles davon, sagt er, sei bei ihm hängengeblieben denn er habe es als Kind sehr bewundert. Er fand die ganze Atmosphäre mit Verkleiden und Special Effects auf der Bühne unheimlich interessant. Aber es gab auch lange Zeiten, wo Theater nicht im Mittelpunkt stand, als August in Frankreich aufwuchs und sein Vater oft unterwegs war.
Im Jahr 2000 war er erfolgreich in der Rolle des Kostja am Burgtheater Wien in Luc Bondys vielbeachteter »Die Möwe«-Inszenierung. 2001 bekam er dafür den Alfred-Kerr-Darstellerpreis. Seine weiteren Arbeiten am Theater: »Goldonis Das Leben ein Traum«, »Roberto Zucco« und »Don Carlos«. August Diehl wurde des weiteren zum »European Shooting Star 2000« gekürt. Es folgten filmische Auftritte in »Kalt ist der Abendhauch«, »Love the Hard Way« (2000) und »Lichter« (2002). In dem Thriller »Tattoo« erhielt er die Hauptrolle als junger Polizeischüler. In »Anatomie 2« hatte er einen kurzen Auftritt.
Hauptrollen winkten dann wieder in »Was nützt die Liebe in Gedanken« und »Birkenau und Rosenfels« im jahr 2003. Ein Jahr später folgten »Feuer in der Nacht« sowie »Der Neunte Tag«. Die Schiller-Verfilmung »Kabale und Liebe« erschien 2005.
Filmografie
Die wichtigsten Filme im Überblick:
| 2006 | Ich bin die Andere |
| 2004 | Was nützt die Liebe in Gedanken |
| 2004 | Der Neunte Tag |
| 2003 | Anatomie 2 |
| 2003 | Lichter |
| 2003 | Birkenau und Rosenfeld |
| 2002 | Tattoo |
| 2001 | Love the Hard Way |
| 2000 | Kalt ist der Abendhauch |
| 1999 | 23 â Nichts ist so wie es scheint |
| 1999 | Die Braut |
- August Diehl
- geboren am 04.01.1976 in Berlin. Er ist heute 34 Jahre alt.
Beruf:
Schauspieler
Kontaktadresse:
August Diehl
c/o die agenten GmbH
Ackerstrasse 11 b
10115 Berlin
- TV-Auftritte
zur Zeit keine Sendungen.
- Eltern & Geschwister
-
Mutter
Vater
Hans Diehl (Schauspieler)Geschwister
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